Unter Wert geschlagen

Bei eisigen Temperaturen von 10 Grad unter Null, sollte nun das Nachholspiel beim Friedrichshagener SV stattfinden. Trotz des Ausfalls von RĂŒckkehrer Tim konnten wir beim TabellenanfĂŒhrer mit 3 Wechslern antreten. Wir begannen gut und hatten die Sturmreihe des Gegners gut im Griff. Eigene Angriffe scheiterten aber an der sehr guten und körperlich ĂŒberlegenen Abwehr. Durch eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters, der TorschĂŒtze stand allein auf der Torauslinie, gerieten wir dann aber mit 0:1 (25.) in RĂŒckstand. Diesen Schock hatten wir noch nicht richtig verdaut, als Friedrichshagen seine Klasse aufblitzen lies. Über unsere linke Abwehrseite kam ein schneller Angriff, den Thomas nicht entscheidend stören konnte und die lange Flanke wurde durch falsches Stellungsspiel unserer Abwehr unterlaufen und so brauchte der Gegner nur noch einschieben und es stand 0:2 (26.). Bis zur Halbzeit konnten wir den Gegner wieder neutralisieren und so gaben wir die Hoffnung nicht auf. Ein erster Wechsel Alexander fĂŒr Nico (46.) wurde schon in der Pause abgesprochen, da Nico eine leichte Verletzung behinderte. Das 0:3 (51.) kam dann auf Grund des Drucks nicht ganz unerwartet, aber schon in der 54. Minute hatten wir die große Chance zum Anschluss, als Michel allein auf den Torwart zulief, den Ball aber nicht an diesem vorbei brachte, sondern in die Arme schoss. Das sollte sich auch gleich rĂ€chen, denn schon im schnellen Gegenzug viel das 0:4 (55.), wodurch unser Selbstvertrauen gĂ€nzlich in den Keller ging. Als dann auch noch ein direkter Freistoß aus ca. 20 Metern von Halbrecht ins linke obere Eck unhaltbar fĂŒr unseren wieder sehr guten Torwart Calvin, zum 0:5 (65.) einschlug, waren alle Messen gesungen. Zwei weitere Wechsel, Jonathan fĂŒr Johann (74.) und Julian fĂŒr Lukas (76.) sollten unseren Wechsler noch kurze EinsĂ€tze geben, damit sie bei der KĂ€lte nicht völlig umsonst dabei waren. Den Schlusspunkt setzte wieder der Schiedsrichter, der ansonsten aber gut pfiff, als er ein klares Handspiel beim Gegner ĂŒbersah, als dieser unseren Abschlag vom Tor abfing und damit sofort einen schnellen Angriff einleitete, der zum Endstand von 0:6 (80.) fĂŒhrte. Alles in allem war es kein schlechtes Spiel von uns, in dem uns zum Ende aber auch ein wenig die Kraft fehlte. Nun heißt es Kopf hoch und am Sonntag beim Tabellenzweiten Germania 88 noch eine Schippe drauflegen und dann können wir dort auch was reißen.


Aufstellung: Calvin; Thomas, Markus, Paul-Rico, Sebastian; Maximilian, Johann; Michel, Nico, Lukas; Felix Wechsler: Alexander fĂŒr Nico (46.) Jonathan fĂŒr Johann (74.) Julian fĂŒr Lukas (76.)


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